Mikro-Schraubstock

Schraubstock für empfindliche Objekte
Manche Probe ist höchst empfindlich gegen Berührung, zuweilen muß sie hochgenau parallel eingespannt werden. Wenn außerdem nur sehr wenig Platz zur Polplatte der FIB oder des REM ist, oder die Klemmvorrichtung per Schleuse eingeführt werden muss, ist niedrige Bauhöhe unverzichtbar.
Die Spannbacken des hier gezeigten Schraubstockes werden zwischen hochpräzisen Parallel-Kugellagern geführt, um exakt paralleles Spannen zu gewährleisten. Beispielsweise können mehrere TEM-Netzchen spielfrei nebeneinander gehalten werden.
Die Klemmkraft ist mit einer justierbaren Feder vorgespannt. Um die extrem empfindlichen Teile in die Einspannung zu geben, werden sie auf den Plexiglasblock (rechts im Bild) gelegt. Der Schraubstock steht vertikal in einer Nut in der richtigen Höhe. Die Netzchen werden nun vorsichtig in die Öffnung der Klemmbacken geschoben.
Dieser "Mikroschraubstock" ist 8 mm hoch, 17,5 mm breit und 55 mm lang – so passt er leicht durch die niedrige Öffnung der meisten Vakuumschleusen, z.B. einer FIB. Mit der Halteplattform zusammen ist er niedrig genug, um nicht an den Gasdüsen oder Detektoren neben der Polplatte anzustoßen.
Neuere Entwicklungen ließen die Höhe dieser Vorrichtung noch geringer auslegen (nun nur noch 6 mm), damit ist sie auch klein genug um bei den meisten Raster-Kraftmikroskopen (AFM) in den sehr begrenzten Probenraum zu passen - auch bei solchen mit stillstehenden Cantilevern.

Mikro-Schraubstock

Mikro-Schraubstock

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