Haar- und Drahtmodul

Ein Probentischaufsatz für das SEM, zur Rundum-Abbildung von feinen Drähten, Fasern oder Haaren.
Die Probentische der Rasterelektronenmikroskope können eine Probe meist von 0 bis 90 Grad kippen, doch das reicht nicht, um z. B. einen sehr langen, feinen Draht rundum vibrationsfrei abzubilden.
Das hier gezeigte Modul kann im Spannring des Probentisches befestigt werden, wie die anderen Module aus dieser Gruppe. Ein kleines Synchrongetriebe dreht ein Haar oder einen feinen Draht um seine Achse, ohne ein Drehmoment darauf auszuüben. Unten befinden sich ein Schneckenrad und eine biegsame Welle. Zum Antrieb kann das Gerät an eine der Teleskopstangen der Tischbewegung (z.B. Rotation) angeschlossen werden. Das ganze Modul kann mit der Tischrotation gedreht werden, um eine günstige Beleuchtung zu erreichen.
Auch Stereopaare können einfach aufgenommen werden. Ein Gleichstrom-Motor mit einer Antriebselektronik kann nachgerüstet werden, oder ist in solchen Fällen vorgesehen, wenn die Tischfrontplatte keine Teleskopstangen trägt.
Die meist filigrane Probe wird an ihren Enden in zwei Metallklammern gehalten. Nach Abdecken, z.B. in Stanniolfolie, kann das ganze Modul in eine Sputter-Apparatur gestellt werden, um das Haar elektrisch leitend zu beschichten.
Weitere Bauarten auf Anfrage. Meist passen diese Zusätze zu mehreren Probentischen.

Abb.1: Haar- und Drahtmodul für ein
Philips 515 (oder die XL-Serie)

Abb.1: Haar- und Drahtmodul für ein Philips 515 (oder die XL-Serie)

Abb.2: Haar- und Drahtmodul für ein
Cambridge Stereoscan S-4

Abb.2: Haar- und Drahtmodul für ein Cambridge Stereoscan S-4

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